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#LDS: Mormonen - ach die mit den vielen Ehefrauen?!

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Polygamie , ein Thema, das uns und unserer Kirche oft nachgesagt wird. Tatsächlich ist die Mehrehe einer der ersten Dinge, die Leuten einfallen, wenn sie über uns Mormonen reden. Die Frage steht nun also im Raum: Wenn es so präsent in den Köpfen ist, ist dann vielleicht etwas dran? Die kürzeste Antwort , die mir in den Sinn kommt: Ja, es gab Polygamie, aber NEIN, es gibt sie nicht mehr. Zur Verständnis müssen wir jedoch noch weiter in die Vergangenheit gehen, genauer gesagt in die biblische Geschichte.  Den ersten Kontakt mit einem Mann und seiner Frau haben wir direkt zu Beginn, in der Schöpfung. Hier erschafft Gott den Mann Adam und dazu seine einzige Frau Eva. Er hätte sicher noch Paula, Jana, Luise und weitere Frauen erschaffen können; tat er aber nicht. An dieser Stelle sehen wir das Idealbild von Lebensgemeinschaft. Springen wir aber weiter . Wir landen bei den so genannten "Erzvätern", also denn Stammesvätern der späteren Ismaeliten und Israeliten. Abr...

#LDS: Woran wir Glauben - die 13 Glaubensartikel

Der Prophet in der Zeit der Wiederherstellung, Joseph Smith, schrieb zwei Jahre vor seinem Tod einen Brief an den Verleger John Wentworth. Wentworth hatte zuvor um nähere Informationen gebeten, was "Mormonen" denn glauben. Die in dem Brief enthaltenen Prinzipien nennen wir heute die 13 Glaubensartikel . Im Folgenden stelle ich die Glaubensartikel vor und kommentiere dazu. 1)  Wir glauben an Gott, den Ewigen Vater, und an seinen Sohn, Jesus Christus, und an den Heiligen Geist. Wir glauben an die drei genannten Personen. Das Besondere aber gegenüber dem Großteil der Christenheit ist, dass wir überzeugt sind, dass diese Drei separate Personen sind, die jedoch EINS in ihren Absichten und in ihrem Handeln sind. 2)  Wir glauben, dass der Mensch für seine eigenen Sünden bestraft werden wird und nicht für die Übertretung Adams. Das Prinzip der Erbsünde lehnen wir also ab, denn ein Kind kann nichts für die Taten seiner Eltern vor seiner Zeit. Gott ist aber gerecht und richtet je...

#10 Gebote: 10) Du sollst nicht begehren...

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Das letzte der zehn Gebote ist ein ganz besonderes Gebot . Denn im Gegensatz zu allen Bisherigen regelt es eine Einstellung bzw. die Gedanken, aber keine konkrete Tat. Der Wortlaut ist: - Du sollst nicht begehren deines nächsten Haus, Frau, Knecht, Magd, Ochse, Esel, oder alles [sonst], was ihm gehört. - Als Gesetz, das die innere Gesinnung regelt ist es im alten Testament definitiv in der Unterzahl. Die meisten Gebote sprechen sich nur für oder gegen gewisse Taten aus, aber keines greift so in die Gedankenwelt ein. Außerdem finden wir in diesem Gebot die Ursache der vier zuvor aufgeführten Gebote . Wir wollen das direkt überprüfen... Das sechste Gebot verbietet Mord. Ein wichtiges Motiv für Mord ist, dass man einen Konkurrent ausschalten will und etwas besitzen will, das er hat. Das siebte Gebot verbietet Ehebruch. Ehebruch findet zum Beispiel dann statt, wenn man eine Person aus einer anderen Beziehung begehrt und alles tut, um sie für sich allein zu gewinnen. ...

#10 Gebote: 9) Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen

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Eine alternative Übersetzung wäre: "Du sollst nicht falsches Zeugnis gegen deinen Nächsten geben", der Sinn bleibt aber in etwa gleich. Manche Übersetzungen, oder Lehrbücher sprechen aber vom neunten Gebot als: "Du sollst nicht lügen". Das ist jedoch nicht der Text. Ich will damit nicht das Lügen glorifizieren, jedoch auch den Leuten den Wind aus den Segeln nehmen, die meinen, man dürfte nie auch nur eine Notlüge auf sich selbst bezogen verwenden. Bei diesem Thema wollen wir jedoch nicht all zu lang verharren. Ob jemand Notlügen in Ordnung findet und ich welchen Begebenheiten wirklich von Not zu reden ist, das sei jedem selbst überlassen. Aber wenn wir dem Wortlaut des Gebotes folgen, sehen wir ganz klar, was verboten ist: eine Falschaussage gegen eine andere Person. Stellen wir uns einmal vor, wir stünden vor einem Gericht und sind Angeklagter. Wir wissen genau, dass wir nichts Falsches getan haben. Doch die Zeugen reiten uns mit ihren Unwahrheiten immer...

#10 Gebote: 8) Du sollst nicht stehlen

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Direkt zu Beginn möchte ich eine Behauptung aufstellen: >> Das achte Gebot umfasst alle anderen neun Gebote << Viele Menschen sehen dieses Gebot nur als ein Verbot, anderen Menschen ihr Hab und Gut wegzunehmen. Doch dabei geht die Bedeutung noch wesentlich tiefer.  Was kann man anderen Personen denn stehlen bzw. wegnehmen?  a) materielle Dinge : Das wohl eindeutigste Diebesgut sind Dinge. Von einfachen Sachen, wie Kulis oder Büroartikeln geht es hier bis zu großem Kapital, wie Häuser oder Autos. An dieser Stelle finden wir also das zehnte Gebot. In diesem geht es unter anderem auch um Haus und andere Güter des Nächsten, die man von ihm nicht begehren soll. Es ist in Ordnung danach zu streben, sie selbst zu erwirtschaften, aber man darf sie dem Nächsten nicht unrechtmäßig wegnehmen. b) ideelle Dinge : Hierunter fallen vielerlei Dinge. Zum Einen die Ehre; Gott, als Schöpfer dieser Welt, gebührt die Ehre, genau darum gibt es die Gebote eins und zwei...

#10 Gebote: 7) Du sollst nicht ehebrechen

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Ziemlich kurz, ohne weitere Erklärung und tatsächlich richtig übersetzt... Du sollst nicht ehebrechen ...das ist das siebte Gebot . Dieses Gebot ist seit jeher schwierig, aber in der heutigen Zeit vielleicht sogar am schwersten zu halten. Denn, um das zu verstehen, müssen wir schauen, was Jesus in seiner Bergpredigt über dieses Gebot sagt. In Matthäus 5:27-30  legt Jesus die bekannte Stelle aus Exodus 20 aus. Er erklärt, dass es sich dabei nicht ausschließlich auf die körperliche Aktion des Fremdgehens bezieht. Ehebruch beginnt im Inneren des Menschen, im Herzen (oder anatomisch-physiologisch korrekt im Gehirn). Der Ehebruch fängt bereits da an, wo man eine Person abseits des Partners begehrt. Nun glaube ich nicht, dass Jesus wirklich wöllte, dass sich jeder zur Prävention ein Auge ausreißt. Vielmehr erkenne ich hier ein Bildnis, was die Dringlichkeit und Ernsthaftigkeit dieses Gebotes klarstellen soll. Nun ist es aber auch nicht von der Hand zu weisen, dass der Mensch T...

#10 Gebote: 6) Du sollst nicht morden

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Man sollte meinen, dass das sechste Gebot keinerlei weitere Erklärung braucht, um es zu verstehen. Dennoch hat sich auch hier ein " Fehler " eingeschlichen. Vielleicht ist jemandem ja schon aufgefallen, dass der Titel dieses Textes etwas ungewohnt klingt. Das liegt vor allem daran, weil dieses Gebot oft als "Du sollst nicht töten" präsentiert wird. Töten? Morden? Macht das einen Unterschied? Oh ja... Töten ist hierbei der allgemeinere Begriff und bezeichnet: jegliches Leben zu nehmen (egal, ob tierisch oder menschlich) ein menschliches Leben aus Versehen zu nehmen ein menschliches Leben legal, oder aus moralisch vertretbaren Gründen zu nehmen Morden bezeichnet hingegen: ein menschliches Leben illegal, oder aus unmoralischen Gründen zu nehmen Wie werden die Begriffe im biblischen Kontext benutzt? Ehrenmord, Blutrache, Auslöschen eines Konkurrenten...all das und vieles mehr ist in der Bibel nicht gerechtfertigt und damit absolut unmoralisch...