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#LDS: wer bin ich...woher komm ich...was ist hier der Sinn? - Gottes Plan für uns

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So manch einer fragt sich, was er eigentlich hier auf dieser Welt tut. Der Sinn des Lebens ist für viele das große Unbekannte. Auf diesem Weg der Wahrheitsfindung verlieren sich viele in kurzlebigen Dingen und meinen, der Moment macht das Leben lebenswert. Für viele sind Geld und Erfolg die Parameter nach denen sie ihr Leben ausrichten. Doch sind es scheinbar nicht diese Dinge, die einen glücklich machen. Auch die Wohlhabenden und Erfolgreich kennen Frust und Depression, einige verlieren sich in Drogen, Prostitution oder Glücksspiel. Wir Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage glauben, dass aber mehr dahinter steckt. Im Folgenden will ich in drei Abschnitten erklären, woher wir kommen, was wir hier machen und wohin es mal gehen wird. Teil 1 - unsere Vergangenheit Bevor wir auch nur einen Fuß auf diese Erde gesetzt hatten, sind wir bei Gott gewesen. Wir waren (und sind) seine Kinder. Wie das, sind wir nicht alle die Kinder unserer Eltern hier auf der Erde?! J...

#LDS: Ehe für alle? - Familien sind uns heilig!

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Zu aller erst muss ich direkt klar machen, ich (und so auch Millionen anderer Kirchenmitglieder) hasse keine Homosexuellen. Ich spreche ihnen weder das Recht auf Leben ab, noch auf die Liebe. Folgende Dinge sehen wir aber als ewige Wahrheiten an: Die Familie ist die wichtigste Einheit, die es in der Kirche, aber auch in der Welt gibt. Sie ist der beste Ort, um für das Leben zu lernen und Geborgenheit zu erfahren. Die Installation dieser Einheit geht zurück bis ganz zum Anfang des Lebens auf der Erde aus biblischer Sicht. So schuf Gott Adam als ersten Menschen und alsbald auch Eva, seine Frau. Was er ihnen dann aufträgt wird zu einem der wichtigsten Zwecke der Ehe bzw. der Familie: " Und ich, Gott, segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und  mehret  euch, und füllet die Erde und machet sie euch untertan, und herrschet über die Fische des Meeres und über die Vögel der Luft und über alles Lebendige, das sich auf der Erde regt." - Mose 2:28 Sich zu mehren, ...

#LDS: Vor Gott sind alle gleich...oder?! Rassenprobleme und Co

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In Zeiten wie diesen muss jeder für sich entscheiden, wie er zu Themen wie Rassismus oder Sexismus steht. Der Aufstieg von Nationalismus und die Rückkehr konservativer Ideen sind aktuell das Thema vieler Nachrichtensendungen. In gewissem Maß sind solche Prinzipien wichtig und wertvoll. Jedoch übertreiben viele Interessengruppen mit ihren Prinzipien. Wie die Geschichte vieler Staaten oder Gesellschaften, so ist auch die Kirchengeschichte betroffen. Kritiker nutzen diese Dingen, um die Kirche zu diskreditieren. Aus eben diesem Grund werfen wir jetzt kurz einen Blick in das Thema Kirche und Rassen. Wie bereits zuvor hat die Kirchenleitung auch nach den Geschehnissen in Charlottesville (Virginia) ihr Statement abgegeben. Man ließt darin: >> Es kam uns zu Ohren, dass etliche unter den verschiedenen Pro-White- und White-Supremacy-Gruppen meinen, die Kirche stehe ihnen neutral oder unterstützend gegenüber. Nichts könnte von der Wahrheit weiter entfernt sein. [...] Ansic...

#LDS: Warum wir Tempel bauen

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Tempel ...man kennt sie aus antiken Religionen wie dem Ägyptischen Glauben, oder von Weltreligionen, wie dem Hinduismus, oder dem Buddhismus. Sogar in der Filmwelt kennt man einige Exemplare, wie zum Beispiel den Jedi-Tempel aus Star Wars. Auch die Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage bauen Tempel. Im Folgenden will ich einen kleinen Überblick geben, wie es dazu kam. Was wir in unseren Tempeln machen, dazu vielleicht später mehr. Wo liegen die Wurzeln der Tempel? Wir lesen im Buch Exodus vom Auszug der Israeliten aus Ägypten. Das Volk sehnt sich nach Gottes Leitung und seiner Nähe. So erhielt der Prophet Mose die Offenbarung, ein Heiligtum vom Volk bauen zu lassen. Jenes Zeltheiligtum ist der biblische Prototyp aller weiteren Tempel. Nachdem das Volk dann im gelobten Land Israel sesshaft wurde, wollte man Gott zu Ehren ein Heiligtum aus Stein bauen. Dem großen König David blieb diese Ehre verwehrt. Sein Sohn Salomo, der weiseste König, beginnt nach Davids Tod mit...

#LDS: Mormonen - ach die mit den vielen Ehefrauen?!

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Polygamie , ein Thema, das uns und unserer Kirche oft nachgesagt wird. Tatsächlich ist die Mehrehe einer der ersten Dinge, die Leuten einfallen, wenn sie über uns Mormonen reden. Die Frage steht nun also im Raum: Wenn es so präsent in den Köpfen ist, ist dann vielleicht etwas dran? Die kürzeste Antwort , die mir in den Sinn kommt: Ja, es gab Polygamie, aber NEIN, es gibt sie nicht mehr. Zur Verständnis müssen wir jedoch noch weiter in die Vergangenheit gehen, genauer gesagt in die biblische Geschichte.  Den ersten Kontakt mit einem Mann und seiner Frau haben wir direkt zu Beginn, in der Schöpfung. Hier erschafft Gott den Mann Adam und dazu seine einzige Frau Eva. Er hätte sicher noch Paula, Jana, Luise und weitere Frauen erschaffen können; tat er aber nicht. An dieser Stelle sehen wir das Idealbild von Lebensgemeinschaft. Springen wir aber weiter . Wir landen bei den so genannten "Erzvätern", also denn Stammesvätern der späteren Ismaeliten und Israeliten. Abr...

#LDS: Woran wir Glauben - die 13 Glaubensartikel

Der Prophet in der Zeit der Wiederherstellung, Joseph Smith, schrieb zwei Jahre vor seinem Tod einen Brief an den Verleger John Wentworth. Wentworth hatte zuvor um nähere Informationen gebeten, was "Mormonen" denn glauben. Die in dem Brief enthaltenen Prinzipien nennen wir heute die 13 Glaubensartikel . Im Folgenden stelle ich die Glaubensartikel vor und kommentiere dazu. 1)  Wir glauben an Gott, den Ewigen Vater, und an seinen Sohn, Jesus Christus, und an den Heiligen Geist. Wir glauben an die drei genannten Personen. Das Besondere aber gegenüber dem Großteil der Christenheit ist, dass wir überzeugt sind, dass diese Drei separate Personen sind, die jedoch EINS in ihren Absichten und in ihrem Handeln sind. 2)  Wir glauben, dass der Mensch für seine eigenen Sünden bestraft werden wird und nicht für die Übertretung Adams. Das Prinzip der Erbsünde lehnen wir also ab, denn ein Kind kann nichts für die Taten seiner Eltern vor seiner Zeit. Gott ist aber gerecht und richtet je...

#10 Gebote: 10) Du sollst nicht begehren...

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Das letzte der zehn Gebote ist ein ganz besonderes Gebot . Denn im Gegensatz zu allen Bisherigen regelt es eine Einstellung bzw. die Gedanken, aber keine konkrete Tat. Der Wortlaut ist: - Du sollst nicht begehren deines nächsten Haus, Frau, Knecht, Magd, Ochse, Esel, oder alles [sonst], was ihm gehört. - Als Gesetz, das die innere Gesinnung regelt ist es im alten Testament definitiv in der Unterzahl. Die meisten Gebote sprechen sich nur für oder gegen gewisse Taten aus, aber keines greift so in die Gedankenwelt ein. Außerdem finden wir in diesem Gebot die Ursache der vier zuvor aufgeführten Gebote . Wir wollen das direkt überprüfen... Das sechste Gebot verbietet Mord. Ein wichtiges Motiv für Mord ist, dass man einen Konkurrent ausschalten will und etwas besitzen will, das er hat. Das siebte Gebot verbietet Ehebruch. Ehebruch findet zum Beispiel dann statt, wenn man eine Person aus einer anderen Beziehung begehrt und alles tut, um sie für sich allein zu gewinnen. ...

#10 Gebote: 9) Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen

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Eine alternative Übersetzung wäre: "Du sollst nicht falsches Zeugnis gegen deinen Nächsten geben", der Sinn bleibt aber in etwa gleich. Manche Übersetzungen, oder Lehrbücher sprechen aber vom neunten Gebot als: "Du sollst nicht lügen". Das ist jedoch nicht der Text. Ich will damit nicht das Lügen glorifizieren, jedoch auch den Leuten den Wind aus den Segeln nehmen, die meinen, man dürfte nie auch nur eine Notlüge auf sich selbst bezogen verwenden. Bei diesem Thema wollen wir jedoch nicht all zu lang verharren. Ob jemand Notlügen in Ordnung findet und ich welchen Begebenheiten wirklich von Not zu reden ist, das sei jedem selbst überlassen. Aber wenn wir dem Wortlaut des Gebotes folgen, sehen wir ganz klar, was verboten ist: eine Falschaussage gegen eine andere Person. Stellen wir uns einmal vor, wir stünden vor einem Gericht und sind Angeklagter. Wir wissen genau, dass wir nichts Falsches getan haben. Doch die Zeugen reiten uns mit ihren Unwahrheiten immer...

#10 Gebote: 8) Du sollst nicht stehlen

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Direkt zu Beginn möchte ich eine Behauptung aufstellen: >> Das achte Gebot umfasst alle anderen neun Gebote << Viele Menschen sehen dieses Gebot nur als ein Verbot, anderen Menschen ihr Hab und Gut wegzunehmen. Doch dabei geht die Bedeutung noch wesentlich tiefer.  Was kann man anderen Personen denn stehlen bzw. wegnehmen?  a) materielle Dinge : Das wohl eindeutigste Diebesgut sind Dinge. Von einfachen Sachen, wie Kulis oder Büroartikeln geht es hier bis zu großem Kapital, wie Häuser oder Autos. An dieser Stelle finden wir also das zehnte Gebot. In diesem geht es unter anderem auch um Haus und andere Güter des Nächsten, die man von ihm nicht begehren soll. Es ist in Ordnung danach zu streben, sie selbst zu erwirtschaften, aber man darf sie dem Nächsten nicht unrechtmäßig wegnehmen. b) ideelle Dinge : Hierunter fallen vielerlei Dinge. Zum Einen die Ehre; Gott, als Schöpfer dieser Welt, gebührt die Ehre, genau darum gibt es die Gebote eins und zwei...

#10 Gebote: 7) Du sollst nicht ehebrechen

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Ziemlich kurz, ohne weitere Erklärung und tatsächlich richtig übersetzt... Du sollst nicht ehebrechen ...das ist das siebte Gebot . Dieses Gebot ist seit jeher schwierig, aber in der heutigen Zeit vielleicht sogar am schwersten zu halten. Denn, um das zu verstehen, müssen wir schauen, was Jesus in seiner Bergpredigt über dieses Gebot sagt. In Matthäus 5:27-30  legt Jesus die bekannte Stelle aus Exodus 20 aus. Er erklärt, dass es sich dabei nicht ausschließlich auf die körperliche Aktion des Fremdgehens bezieht. Ehebruch beginnt im Inneren des Menschen, im Herzen (oder anatomisch-physiologisch korrekt im Gehirn). Der Ehebruch fängt bereits da an, wo man eine Person abseits des Partners begehrt. Nun glaube ich nicht, dass Jesus wirklich wöllte, dass sich jeder zur Prävention ein Auge ausreißt. Vielmehr erkenne ich hier ein Bildnis, was die Dringlichkeit und Ernsthaftigkeit dieses Gebotes klarstellen soll. Nun ist es aber auch nicht von der Hand zu weisen, dass der Mensch T...

#10 Gebote: 6) Du sollst nicht morden

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Man sollte meinen, dass das sechste Gebot keinerlei weitere Erklärung braucht, um es zu verstehen. Dennoch hat sich auch hier ein " Fehler " eingeschlichen. Vielleicht ist jemandem ja schon aufgefallen, dass der Titel dieses Textes etwas ungewohnt klingt. Das liegt vor allem daran, weil dieses Gebot oft als "Du sollst nicht töten" präsentiert wird. Töten? Morden? Macht das einen Unterschied? Oh ja... Töten ist hierbei der allgemeinere Begriff und bezeichnet: jegliches Leben zu nehmen (egal, ob tierisch oder menschlich) ein menschliches Leben aus Versehen zu nehmen ein menschliches Leben legal, oder aus moralisch vertretbaren Gründen zu nehmen Morden bezeichnet hingegen: ein menschliches Leben illegal, oder aus unmoralischen Gründen zu nehmen Wie werden die Begriffe im biblischen Kontext benutzt? Ehrenmord, Blutrache, Auslöschen eines Konkurrenten...all das und vieles mehr ist in der Bibel nicht gerechtfertigt und damit absolut unmoralisch...

#10 Gebote: 5) Ehre deinen Vater und deine Mutter

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In der Bibel wird man nicht oft aufgefordert, etwas zu ehren. Diese Stelle ist deswegen ganz besonders. Der ganze Wortlaut: Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit deine Tage lang sein mögen, in dem Land, dass der HERR dir gibt. (Exodus 20:12) Seinen Vater und seine Mutter ehren; was das bedeutet, klären wir später. Warum sollen unsere Tage lang sein? Diese Aussage bedeutet nicht, dass wir große Langeweile verspüren werden, oder dass unsere Tage plötzlich 25 Stunden haben. Es ist ein Ausdruck, der bedeutet, dass wir lange leben werden.  Das Land, das der HERR uns gibt, ist der Ort, an dem wir leben. Es bedeutet nicht, dass wir zwingend Land besitzen werden. Es ist eher Ausdruck für den Ort, an den wir von Gott eingesetzt werden. (Im literarischen Kontext bezog es sich jedoch auch auf das verheißene Land für die Israeliten.) Was bedeutet es also, seine Eltern zu ehren? Jemanden zu ehren bedeutet, ihn oder sie zu achten und zu respektieren. Man geht mit Eltern...

#10 Gebote: 4) Denke an den Sabbat, dass du ihn heilig hältst

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Dieses vierte Gebot ist länger, als der Titel es vermuten lässt. Darum also noch einmal der Volltext : "Denke an den Sabbat, dass du ihn heilig hältst. Sechs Tage sollst du arbeiten und all deine Geschäfte tun. Aber der siebte Tag ist der Tag des HERRN, deines Gottes - weder du, noch dein Sohn oder deine Tochter, noch Knecht oder Magd, noch dein Vieh oder der Fremde in deinen Toren sollen arbeiten." Es folgt, je nach Textstelle, noch eine Erklärung , warum man diesen Tag heiligen sollte. In Exodus 20 ist der Grund der siebte Tag nach den ersten sechs Tagen der Schöpfung. Am siebten Tag hat Gott "geruht", darum wird es für uns als Vorbildhandlung angesehen. In Deuteronomium 5 erklärt Moses das Gebot als verbindlich, da das Volk in Ägypten versklavt wurde (und dort keinen einzigen freien Tag hatte) aber nun endlich Freiheit gewonnen hat. Was bedeutet das Gebot heute noch für uns? 1 ) Der Mensch wird dadurch als ein wertvolles Geschöpf dargestellt. Er ist ni...