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#Auswandern in die USA: Sprachnachweise

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Egal, ob man in den USA arbeiten, studieren oder einen Schüleraustausch machen möchte, man muss fast immer einen Nachweis erbringen, dass man die Sprache beherrscht. Das gilt natürlich nur für Menschen, die außerhalb eines englischsprachigen Landes wohnen, oder deren Muttersprache nicht nachweislich Englisch ist. Es reicht hier leider nicht, ein Abitur mit englischem Leistungskurs zu haben. Selbst ein europäisches Zertifikat einer Hochschule reicht in der Regel nicht. Vor allem nicht, wenn man sich an einer amerikanischen Universität einschreiben möchte. Die jeweilige Universität bestimmt hierbei selbst, welche Zertifikate sie akzeptiert. An unserer Wahluniversität sind das folgende Tests: TOEFL iBT (Test of English as a foreign language - internet based test) IELTS academic (international English language testing system) PTE (Pearson test of English) Cambridge English: Advanced or Proficient Wir haben uns an dieser Stelle für den TOEFL entschieden. Einerseits, weil er mit se...

#Auswandern in die USA: Wieso, weshalb - und vor allem - warum?

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Diese Post-Reihe dreht sich vor allem um unsere Pläne, wenn vorerst auch nur auf Zeit, in die USA umzuziehen. Warum auf Zeit? Der Plan sieht vor, dass wir mindestens unser jeweiliges Bachelor-Studium dort absolvieren. Höchst wahrscheinlich ist es dann aber, dass wir direkt noch das Master-Studium in den Staaten ranhängen. Wenn es nach mir geht, dann bleiben wir jedoch auch danach noch dort. Nur meine Frau ist erstmal mit dem Plan-auf-Zeit vollends zufrieden, was ich natürlich auch verstehen kann. Wie es zu diesem Vorhaben kam will ich im Folgenden erklären, was auf dem Weg dahin noch alles passieren wird, poste ich in späteren Beiträgen. Wann fing das alles an? Die USA faszinieren mich persönlich seit der neunten Klasse. Zumindest seitdem war ich bewusst Fan der Staaten. Was damals dank dem Lehrplan begann wuchs in den folgenden Jahren zu immer konkreteren Plänen heran. Von "ich will da gern mal Urlaub machen" kam ich bald zu "ich will da gern mal leben...

#LDS: Vor Gott sind alle gleich...oder?! Rassenprobleme und Co

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In Zeiten wie diesen muss jeder für sich entscheiden, wie er zu Themen wie Rassismus oder Sexismus steht. Der Aufstieg von Nationalismus und die Rückkehr konservativer Ideen sind aktuell das Thema vieler Nachrichtensendungen. In gewissem Maß sind solche Prinzipien wichtig und wertvoll. Jedoch übertreiben viele Interessengruppen mit ihren Prinzipien. Wie die Geschichte vieler Staaten oder Gesellschaften, so ist auch die Kirchengeschichte betroffen. Kritiker nutzen diese Dingen, um die Kirche zu diskreditieren. Aus eben diesem Grund werfen wir jetzt kurz einen Blick in das Thema Kirche und Rassen. Wie bereits zuvor hat die Kirchenleitung auch nach den Geschehnissen in Charlottesville (Virginia) ihr Statement abgegeben. Man ließt darin: >> Es kam uns zu Ohren, dass etliche unter den verschiedenen Pro-White- und White-Supremacy-Gruppen meinen, die Kirche stehe ihnen neutral oder unterstützend gegenüber. Nichts könnte von der Wahrheit weiter entfernt sein. [...] Ansic...

#LDS: Warum wir Tempel bauen

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Tempel ...man kennt sie aus antiken Religionen wie dem Ägyptischen Glauben, oder von Weltreligionen, wie dem Hinduismus, oder dem Buddhismus. Sogar in der Filmwelt kennt man einige Exemplare, wie zum Beispiel den Jedi-Tempel aus Star Wars. Auch die Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage bauen Tempel. Im Folgenden will ich einen kleinen Überblick geben, wie es dazu kam. Was wir in unseren Tempeln machen, dazu vielleicht später mehr. Wo liegen die Wurzeln der Tempel? Wir lesen im Buch Exodus vom Auszug der Israeliten aus Ägypten. Das Volk sehnt sich nach Gottes Leitung und seiner Nähe. So erhielt der Prophet Mose die Offenbarung, ein Heiligtum vom Volk bauen zu lassen. Jenes Zeltheiligtum ist der biblische Prototyp aller weiteren Tempel. Nachdem das Volk dann im gelobten Land Israel sesshaft wurde, wollte man Gott zu Ehren ein Heiligtum aus Stein bauen. Dem großen König David blieb diese Ehre verwehrt. Sein Sohn Salomo, der weiseste König, beginnt nach Davids Tod mit...

#LDS: Mormonen - ach die mit den vielen Ehefrauen?!

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Polygamie , ein Thema, das uns und unserer Kirche oft nachgesagt wird. Tatsächlich ist die Mehrehe einer der ersten Dinge, die Leuten einfallen, wenn sie über uns Mormonen reden. Die Frage steht nun also im Raum: Wenn es so präsent in den Köpfen ist, ist dann vielleicht etwas dran? Die kürzeste Antwort , die mir in den Sinn kommt: Ja, es gab Polygamie, aber NEIN, es gibt sie nicht mehr. Zur Verständnis müssen wir jedoch noch weiter in die Vergangenheit gehen, genauer gesagt in die biblische Geschichte.  Den ersten Kontakt mit einem Mann und seiner Frau haben wir direkt zu Beginn, in der Schöpfung. Hier erschafft Gott den Mann Adam und dazu seine einzige Frau Eva. Er hätte sicher noch Paula, Jana, Luise und weitere Frauen erschaffen können; tat er aber nicht. An dieser Stelle sehen wir das Idealbild von Lebensgemeinschaft. Springen wir aber weiter . Wir landen bei den so genannten "Erzvätern", also denn Stammesvätern der späteren Ismaeliten und Israeliten. Abr...

#LDS: Woran wir Glauben - die 13 Glaubensartikel

Der Prophet in der Zeit der Wiederherstellung, Joseph Smith, schrieb zwei Jahre vor seinem Tod einen Brief an den Verleger John Wentworth. Wentworth hatte zuvor um nähere Informationen gebeten, was "Mormonen" denn glauben. Die in dem Brief enthaltenen Prinzipien nennen wir heute die 13 Glaubensartikel . Im Folgenden stelle ich die Glaubensartikel vor und kommentiere dazu. 1)  Wir glauben an Gott, den Ewigen Vater, und an seinen Sohn, Jesus Christus, und an den Heiligen Geist. Wir glauben an die drei genannten Personen. Das Besondere aber gegenüber dem Großteil der Christenheit ist, dass wir überzeugt sind, dass diese Drei separate Personen sind, die jedoch EINS in ihren Absichten und in ihrem Handeln sind. 2)  Wir glauben, dass der Mensch für seine eigenen Sünden bestraft werden wird und nicht für die Übertretung Adams. Das Prinzip der Erbsünde lehnen wir also ab, denn ein Kind kann nichts für die Taten seiner Eltern vor seiner Zeit. Gott ist aber gerecht und richtet je...

#10 Gebote: 10) Du sollst nicht begehren...

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Das letzte der zehn Gebote ist ein ganz besonderes Gebot . Denn im Gegensatz zu allen Bisherigen regelt es eine Einstellung bzw. die Gedanken, aber keine konkrete Tat. Der Wortlaut ist: - Du sollst nicht begehren deines nächsten Haus, Frau, Knecht, Magd, Ochse, Esel, oder alles [sonst], was ihm gehört. - Als Gesetz, das die innere Gesinnung regelt ist es im alten Testament definitiv in der Unterzahl. Die meisten Gebote sprechen sich nur für oder gegen gewisse Taten aus, aber keines greift so in die Gedankenwelt ein. Außerdem finden wir in diesem Gebot die Ursache der vier zuvor aufgeführten Gebote . Wir wollen das direkt überprüfen... Das sechste Gebot verbietet Mord. Ein wichtiges Motiv für Mord ist, dass man einen Konkurrent ausschalten will und etwas besitzen will, das er hat. Das siebte Gebot verbietet Ehebruch. Ehebruch findet zum Beispiel dann statt, wenn man eine Person aus einer anderen Beziehung begehrt und alles tut, um sie für sich allein zu gewinnen. ...